Backup

Regeln

Die 3-2-1-Regel:

  • mindestens drei Sicherungskopien

  • auf zwei unterschiedlichen Speichermedien

  • davon eine Kopie an einem externen Speicherort

Software

Eine Auswahl ohne Wertung:

Full vs inkrementelle vs differentielle Backups

Oft in klassischer (paid) Backup-Software anzutreffen: Wie unterscheiden sich das Full-Backup, das differentielle Backup und das inkrementelle Backup voneinander?

Nun, alles beginnt mit einem Full-Backup.

Ein inkrementelles Backup enthält nur die Änderungen seit dem letzten inkrementellen oder Full-Backup. Um Daten wiederherstellen zu können, müssen das Full- als auch alle inkrementellen Backups vorhanden sein.

Wer Platz und Zeit sparen möchte, wählt inkrementelle Backups. Wird allerdings nur ein inkrementelles Backup in der Kette gelöscht oder ist defekt, ist das gesamte Backup unbrauchbar.

Anschaulich:

Full Backup
+-- incremental1
    +-- incremental2
        +-- incremental3

Ein differentielles Backup enthält immer alle Änderungen seit dem letzten Full-Backup. Um Daten wiederherstellen zu können, wird nur das Full- und ein (in der Regel das aktuellste) differentielle Backup benötigt.

Wer zuverlässige Backups benötigt, wählt diese Methode. Jedes differentielle Backup wird aber auch grösser als sein Vorgänger - bis zum nächsten Full-Backup. Dafür hat der Verlust eines differentiellen Backups keine Auswirkungen.

Anschaulich:

Full Backup
| | +-- differential1
| +-- differential2
+-- differential3

Windows-Backup mit Open Source Software

Unter Windows bietet sich Duplicati an.

Als Transportdienst sind FTP oder WebDAV gegenüber SMB zu bevorzugen: Verschlüsselungstrojaner greifen typischerweise gemountete SMB-Freigaben an, während über FTP oder WebDAV abgelegte Backups nicht als Laufwerk eingebunden und damit schwerer angreifbar sind.